Wie man fremde Wände aufbaut

Publiziert: 30.01.2013
Autor: Guest
Kategorien: Audiovisuelle Kunst, Bildende Kunst, Film
Elina Ylhäisi, Hinni Huttunen & Minna Suoniemi

Am 7. Februar findet am Finnland-Institut ein Videokunstabend unter dem Titel „Strange Walls“ statt. Hinni Huttunen und Elina Ylhäisi, zwei Kunst-Studierende der Fachhochschule Tampere (TAMK), arbeiten seit Herbst 2012 an der Produktion der Veranstaltung unter Betreuung der Künstlerin und Dozentin Minna Suoniemi. Das Projekt ist ein Teil eines Praktikums der beiden.

„Wir sind im Herbst 2012 ins Projekt eingestiegen, als unsere Dozentin Minna Suoniemi schon angefangen hatte, Werke von heutigen und ehemaligen Studierenden sowie von Lehrenden zusammenzustellen. Als Thema des Screenings wurden Gemeinschaften und Familienbeziehungen ausgewählt.

Riikka Kuoppala – Visitor in My Body

Die Produktion war vielseitig und ab und zu auch herausfordernd. Wir haben fast drei Stunden Videomaterial von Künstlern erhalten, aus dem wir ein Programm zusammengestellt haben. Das Kuratieren des Ganzen war interessant, da beim Auswählen viel zu berücksichtigen war. Einige Werke sind aufgrund ihrer Länge rausgeschnitten worden. Wir wollten dem Publikum einen vielseitigen Überblick anbieten, der auch von der Länge her angemessen ist. Wir wollten das Filmprogramm so produzieren, dass es inhaltlich nicht zu einseitig ist oder den Zuschauer unterschätzt. Im besten Fall verlässt der Zuschauer den Raum zufrieden, weil er etwas Neues über Menschlichkeit oder die Vielgestaltigkeit von Familien und Gemeinschaften verschiedener Art mitgenommen hat.

Das Lösen technischer Probleme war herausfordernd. Wir sind nächtelang auf einem Meer von verschiedenen Dateien gesegelt, und mehrmals von Mika Nousiainen, dem Arbeitsmeister unseres Studienprogramms, gerettet worden. Videokunst ist eine Art der Kunst, in der die technische Arbeit dem Zuschauer nicht sichtbar wird – für das Medienkunstwerk selbst ist diese aber notwendig.

Martta Tuomaala – Adam’s Apples

Unser Studienprogramm betont die internationale Dimension in der Arbeit des Bildkünstlers. Die Bedeutung der Kooperation mit verschiedenen Bereichen und Kulturakteuren wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. „Strange Walls“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür.
Wir freuen uns, Anfang Februar nach Berlin zu fahren und zu sehen, wie gut wir unser Ziel erreicht haben. Wir hoffen, dass Videokunstabende dieser Art auch weiterhin stattfinden werden – viel hochwertige Videokunst wartet noch auf der Festplatte.“

Aus dem Finnischen übersetzt und gekürzt von M.L.

Kommentare

1 Kommentar

  1. 24.09.2014—01:38 Lan says:

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