• Kategori:Festival, Visuelle Künste
  • Plats:Baden-Württemberg
  • Datum:10.11.2018 - 13.01.2019
  • Vernissage:9.11. um 19 Uhr in Port25 – Raum für Gegenwartskunst, ab 20.30 Uhr im Kunstverein Ludwigshafen
  • Öppentider:Mi–So 11–18 Uhr
  • Adress:Port25 – Raum für Gegenwartskunst, Hafenstr. 25–27, 68159 Mannheim
  • I samarbete med:Kunstverein Ludwigshafen, Port25 – Raum für Gegenwartskunst
  • Länk:http://www.port25-mannheim.de/
  • Mer information:Port25 – Raum für Gegenwartskunst, Tel. 0621-33 93 43 97 oder 0163-382 60 08
  • E-post:info@port25-mannheim.de

Considering Finland

Kenneth Bamberg, "Krister" (2014)

Ausstellung im Rahmen des Festivals Kultur Aus Finnland in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Mit Werken von Kenneth Bamberg, Elina Brotherus, Ville Lenkkeri, Aurora Reinhard, Iiu Susiraja, Nestori Syrjälä und Pilvi Takala.

——————–

Die beiden diesseits und jenseits des Rheins liegenden Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst, der Kunstverein Ludwigshafen und Port25 – Raum für Gegenwartskunst, präsentieren ein gemeinsames Ausstellungsprojekt mit aktueller Kunst aus Finnland. Zeitgleich, jedoch mit abweichenden inhaltlichen Schwerpunkten, sind an beiden Orten Positionen aus Fotografie, Video und Installation zu sehen.

Die Ausstellung in Port25 – Raum für Gegenwartskunst verweigert sich bewusst dem naheliegenden Sujet der Natur und richtet den Blick auf den Menschen in seinem politischen, ökonomischen, sozialen und sexuellen Umfeld. Die künstlerischen Positionen von Kenneth Bamberg, Aurora Reinhard und Iiu Susiraja deuten durch eine zum Teil ironische oder humorvolle Praxis auf Konstruktionen des sozialen Geschlechts. Pilvi Takala befasst sich mit der Veränderung unserer sozialen Beziehungen in Arbeitsverhältnissen der New Economy, während Nestori Syrjälä nach dem Verhältnis von persönlichem Erleben und politischer Haltung fragt. Elina Brotherus’ fotografische Selbstinszenierung in der Kulisse der von Alvar Aalto entworfenen Maison Carré  provoziert beim Betrachter Prozesse der Identifizierung, des Voyeurismus oder Fetischismus, die sich der unmittelbaren Narration entziehen. Ville Lenkkeri wiederum entwirft aus den Erinnerungen an seinen Vater eine Erzählstruktur im unscharfen Bereich zwischen Realität und Fiktion, mit der er das Porträt eines exzentrischen Menschen zeichnet.

Considering Finland im Kunstverein Ludwigshafen