Mobile Home 2017: Visionen zu Heim und Heimat

Kategorien: Im Spotlight, Kunst, Mobile Home 2017
Ort: Berlin
Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr
Datum: 26.01.2017
Öffnungszeiten:

bis 7.7.2017: Mo–Mi 11–17 Uhr, Do 11–19 Uhr, Fr 11–15 Uhr (an allgemeinen deutschen Feiertagen sowie am 10.–13. April, 26. April, 26. Mai und 29.–30. Juni geschlossen)

Adresse:

Finnland-Institut in Deutschland, Georgenstr. 24 (1. OG), 10117 Berlin

Verkehrs-anbindung:

Bahnhof Berlin-Friedrichstraße

Link: www.mobilehome2017.com
Mitveranstalter:

Finnland-Institute in Brüssel, Paris und London, Galerie Sinne, SuomiFinland100

HAUSPARTY zur Projekteröffnung und Präsentation der Rauminstallation von Tuomas A. Laitinen und Raumlaborberlin.

Grußworte:
Botschafterin Ritva Koukku-Ronde, Botschaft von Finnland
Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister, Senator für Kultur und Europa

Mit Musik von Islaja & Tatu Rönkkö.

Welche Rolle spielen Heim und Heimat heute und in Zukunft? Das Projekt Mobile Home 2017 – Berlin beschäftigt sich mit räumlichen, psychischen und sozialen Aspekten von Heim/at in Zeiten globaler und verschränkter Mobilität. Der finnische Künstler Tuomas A. Laitinen und das Berliner Architekturkollektiv Raumlaborberlin werden in einer Rauminstallation Visionen von Heim und Heimat gestalten.

Die Installation Thermocene des finnischen Künstlers Tuomas A. Laitinen ist  u.a. von der Architektur der Tierwelt inspiriert. Laitinen entwickelt einen Raum, der futuristisch wirkt, zugleich aber auch alltägliche Züge hat: „Das Konzept von Heim und Heimat hat für mich mit der Fähigkeit zu tun, die eigene Position, aus der heraus man in der Welt agiert, zu erkennen. Ich lebe an Orten, die sich stets verändern. Meine Installation wird sich mit Geborgenheit, Wärme und dem Energiekreislauf beschäftigen.“
Tuomas A. Laitinen studierte zunächst am Pop & Jazz-Konservatorium in Helsinki Schlagzeug, bevor er sich der visuellen Kunst zuwandte. Sein Studium an der Akademie für bildende Künste Finnlands (heute: Kunsthochschule) schloss er 2008 ab. Seither sind seine Werke weit über Finnland hinaus in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen vertreten. 2013 wurde Tuomas A. Laitinen mit dem damals erstmalig vergebenen Preis der Kunstakademie Finnlands ausgezeichnet. Er gehört mittlerweile zu den renommiertesten Künstlern seiner Generation.

Kann man Heimat transportieren, in der Fremde erzeugen? Wie viel bzw. was braucht es, um sich zu Hause zu fühlen? Können Objekte Heimat erzeugen? Mit seinen Habitation Objects geht das Architekturkollektiv Raumlaborberlin auf den Namen des Gesamtprojekts ein. Das klassische amerikanische mobile home, ein Zuhause auf Rädern, steht neben Assoziationen im aktuellen Kontext: Menschen auf der Flucht mit ihrem gesamten Hab und Gut, auf der Suche nach einer neuen Heimat, aber auch die sog. urban nomads, die, ausgestattet mit Rollkoffer und Kommunikationselektronik, scheinbar mühelos zwischen den globalen Hotspots wandeln.

Im August–September 2017 wird die Rauminstallation in Zusammenarbeit mit der Galerie Sinne und dem Goethe-Institut Finnland auch in Helsinki präsentiert werden.

Gesamtflyer der Berliner Veranstaltungen von Mobile Home 2017

Mobile Home 2017  – Berlin und Rahmenprogramm Mobile Home_donnerstags

Mobile Home 2017 – Berlin ist Teil eines internationalen Projekts, das von den Finnland-Instituten in Berlin, Brüssel, London und Paris anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Republik Finnland entwickelt wurde.

Blogbeitrag Laura Hirvi, #Mobile Home 2017
Blogbeitrag Lea Bauer, „Heimat“ ist im Kopf
Blogbeitrag Laura Hirvi, Wege und Träume. Ein Ausblick

Finnland wird 100: Am 6.12.1917 wurde die staatliche Unabhängigkeit der Republik Finnland ausgerufen. Finnlands Geschichte geht jedoch viel weiter zurück: Jahrhundertelang gehörte es bis 1809 zum Schwedischen Reich und danach als autonomes Großfürstentum zum russischen Zarenreich.

„Finnland wird 100“ in Deutschland

Grafik: Patrick Beier, unter Verwendung eines Konzeptbildes zu „Mobile Home 2017“, © Tuomas A. Laitinen