Anne Mustarastas: Helsinki Dresses. Architektur verkleidet sich im Kostüm

Kategorien: Architektur und Design, Im Spotlight
Ort: Berlin
Eröffnung: Do 7.5., 19–21 Uhr mit DJ Matti Nives/We Jazz (Helsinki)
Datum: 08.05. – 08.07.2015
Öffnungszeiten:

Mo–Mi 11–17 Uhr, Do 11–19 Uhr, Fr 11–15 Uhr (über Himmelfahrt am 14. und 15.5., Pfingstmontag 25.5., Mittwoch 27.5. ab 16 Uhr sowie Freitag 29.5. geschlossen)

Adresse:

Finnland-Institut, Georgenstr. 24 (1. OG), 10117 Berlin

Verkehrs-anbindung:

Bahnhof Berlin-Friedrichstraße

Mitveranstalter:

Arts Promotion Centre Finland, Berliner Sparkasse, Kunstgewerbemuseum Berlin, xjazz (Berlin)

AUSSTELLUNG.

Die Kostümdesignerin Anne Mustarastas betrachtet Helsinki aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Sie entwirft Kostüme, deren Stile durch Gebäude der finnischen Hauptstadt inspiriert wurden. Daraus entstand eine faszinierende Reihe von insgesamt acht Kostümen, die zugleich als Liebeserklärung an die Architektur Helsinkis gesehen werden kann. Als Inspirationsquelle hat die junge Designerin, die auch selbst in Helsinki lebt, u.a. die Kapelle der Stille im Stadtteil Kamppi, den Steuerraum des U-Bahnhofs Herttoniemi und einige historische Gebäude aus dem Zentrum Helsinkis ausgewählt.

Mustarastas möchte den Betrachter vor allem dazu ermuntern, die eigene Umgebung individuell zu betrachten und das Besondere zu sehen. Für die Ausstellung wird sie zusätzlich noch zwei spannende Kostüme entwerfen, die ihre Inspiration aus der Architektur Berlins ziehen, nämlich aus der Philharmonie, dem Hamburger Bahnhof, der „Schwangeren Auster“ (Haus der Kulturen der Welt) und dem Steglitzer „Bierpinsel“. Helsinki Dresses weckte bereits breites internationales Interesse: Nach Berlin sollen die originellen Kostüme zunächst in Südkorea gezeigt werden.

Bitte beachten Sie auch das Rahmenprogramm:
Do 4.6. 19 Uhr: Diskussion „Undressing“ the meaning of dress mit Antonella Giannone, Professorin an der Kunsthochschule Weißensee, dem Modedesigner Mert Otsamo und der Wissenschaftlerin Annamari Vänskä, moderiert von Journalist/Blogger Sami Sykkö.

Grafik: Saara Salmi