LAB TALK, kuratiert und moderiert von Simona Binko. In englischer Sprache.
Folgende Designer*innen und Studios nehmen teil:
House of Pärnamets (Estland)
Henri Judin (Finnland)
Darren Appiagyei (Großbritannien)
Lucy O’Sullivan (Irland)
Cathy Wolther (Luxemburg)
Pim van Baarsen (Niederlande)
Jakob Niemann (Österreich)
Beata Mielus (Polen)
LUN.Studio (Rumänien)
Richard Seneši (Slowakei)
Hiša Mandrova (Slowenien)
Was bedeutet es für Design, wenn Materialien nicht perfekt sind? Der Lab Talk bringt junge Designer*innen aus elf europäischen Ländern zusammen, um Holz als Material im Kontext von Klimawandel, Ressourcenknappheit und neuen Produktionsweisen zu diskutieren. Wie reagieren Gestalter*innen heute beispielsweise auf unvollkommene Materialien, langsame Wachstumszyklen, natürliche Ressourcen und die Spannung zwischen handwerklichem Wissen und industrieller Standardisierung?
Im Mittelpunkt des Abends stehen kurze Präsentationen der eingeladenen Designer*innen und Studios. Ihre Projekte reichen von experimentellen Möbeln über materialbasierte Forschung bis zu ortsspezifischen Designmethoden. Einige arbeiten mit lokal gewonnenem oder wiederverwendetem Holz, andere erforschen neue Formen vor dem Hintergrund natürlicher Wachstumsprozesse oder entwickeln nachhaltige Strategien für langlebige Produkte. Danach folgt eine eine moderierte Diskussion, die sich mit Fragen nach Herkunft, Nutzung und Zukunft des Materials Holz auseinandersetzt – und damit, wie Imperfektion, Reparierbarkeit und Materialgrenzen zu produktiven Ausgangspunkten für zeitgenössisches Design werden können.
Der Lab Talk ist Teil eines mehrtägigen Programms, das Studiobesuche, Workshops und Austauschformate umfasst. Das Programm entsteht in Kooperation u.a. mit dem Museum der Dinge, dem Studiengang Holzgestaltung der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg sowie dem Projekt Symbiotic Wood / Cluster of Excellence Matters of Activity und dem Studio J.Mayer.H.
Um Anmeldung wird gebeten: https://www.eventbrite.de/e/1985839401106?aff=oddtdtcreator