GRUPPENAUSSTELLUNG UND FORSCHUNGSPRÄSENTATION. Mit Werken von Ren Loren Britton, Justyna Górowska, Anka Haller, Pia Lindman, Finnegan Shannon, Cecilia Vicuña und Jenni-Juulia Wallinheimo-Heimonen, kuratiert von Jussi Koitela und Aneta Rostkowska. In Zusammenarbeit mit Lisa Klosterkötter.
Die Ausstellung präsentiert künstlerische Praktiken, die als Antwort auf ungerechte und umweltschädliche Strukturen entstanden sind – Systeme, die Menschen und Gemeinschaften unterdrücken, indem sie Gewalt individualisieren und gemeinsame Erfahrungen in isolierte Kämpfe zersplittern. Das Projekt begreift den Ausstellungsraum und seine Erfahrung als eine Situation für gemeinsame Freude, Erholung und Wiedergutmachung. Dabei wird auf unterschiedliche Körper und ihre physischen und sozialen Bedürfnisse und Wünsche geachtet.
Um die Kunstwerke in eine Spekulation über zukünftige, nicht-toxische und barrierefreie Räume zu erweitern, wird die Ausstellung durch eine Forschungspräsentation namens detox access spaces begleitet. Diese bringt Beiträge von Künstler*innen, Kurator*innen, Ausstellungsarchitekt*innen und Denker*innen zusammen, die an inklusivem, nicht-toxischem Ausstellungsdesign arbeiten. Aus Finnland sind neben dem Kurator Jussi Koitela die Künstlerinnen Pia Lindman und Jenni-Juulia Wallinheimo-Heimonen mit Installationen, Animationen und Videokunst beteiligt.