AUSSTELLUNG im Rahmen eines neuen Residenzprogramms.
Comedy entsteht an der Schnittstelle der Ökonomien zwischen Leben und Sterben. Reed Stills Schau legt viel Absurdes bloß: bürokratisierte Sprache, die Ästhetik von Objekten und die Frage, was geschieht, wenn schon die bloße Existenz stets unter finanziellen Aspekten betrachet wird.
Reed Still ist der erste Stipendiat des neu ins Leben gerufenen Residenzprogramms des Finnlandschwedischen Kulturfonds Svenska kulturfonden und des Künstlerhauses Bethanien. Der Künstler arbeitet vornehmlich mit Sprache, Dokumenten und institutionellen Systemen als künstlerischem Material.
Bethanien ist eine international renommierte Institution für zeitgenössische Kunst in Kreuzberg. Das Künstlerhaus umfasst 25 Ateliers; jährlich nehmen ca. 40 Kunstschaffende an den Residenzprogrammen teil. So haben sie die Möglichkeit, sich in einer einzigartigen Arbeitsumgebung zu entwickeln, Projekte durchzuführen und Kontakte in der lebhaften Berliner Kunstszene zu knüpfen.