Purgatory EDIT wird im Rahmen der transmediale 2025 (near) near but — far , präsentiert. Die technologisch vermittelte Cyberperformance und Installation Purgatory EDIT basiert auf einem vom Künstler zusammengestellten Medienarchiv mit über 40.000 Einträgen, die Formen von Gewalt, Konflikt und Trauma repräsentieren, darunter Kriegsaufnahmen, Werbung, Nachrichten, Landschaftspanoramen und Heimvideos. Der Künstler, Ali Akbar Mehta, lebt und arbeitet in Finnland und ist an der Aalto-Universität tätig.
Purgatory EDIT bietet täglich eine interaktive cyberbasierte Performance an. Die Teilnahme dauert ca. 45–60 Minuten und ermöglicht eine 1:1-Interaktion mit der Installation, bei der EEG-Headgear und XR-Brillen verwendet werden. Außerhalb der Performance-Zeiten werden Videoscreenings gezeigt. Der Besuch der Installation ist ohne Anmeldung möglich.
transmediale 2025: (near) near but — far
Die 38. Ausgabe von transmediale untersucht wie Algorithmen unser menschliches Bedürfnis nach Verbindung (ver)formen, indem sie trügerische Formen von Nähe (proximity) als Ersatz für tatsächliche Vertrautheit (closeness) vorantreiben.
Die transmediale 2025 findet im Haus der Kulturen der Welt (HKW) und im silent green Kulturquartier statt. Sie umfasst ein Wochenende mit einem umfangreichen Diskurs- und Performanceprogramm sowie eine Reihe von Workshops und Arbeitssitzungen als Prolog zum Festival.
Weitere Informationen und zum Festivalprogramm: https://transmediale.de/en/2025/tm25