Minguet Quartett und Jens-Peter Maintz spielen Schubert, Mahler und Aho

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Produktionsbild © Irene Zandel

KONZERT Schubert im zeitgenössischen Spiegel im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Anschließend Meet & Greet.

PROGRAMM
Franz Schubert, Streichquintett C-Dur, D 956
Gustav Mahler, Urlicht | in einer Bearbeitung für Streichquintett von Annette Reisinger
Kalevi Aho, Streichquintett Hommage à Schubert

Jens Peter Maintz Violoncello

Minguet Quartett
Ulrich Isfort, Annette Reisinger Violine
Aida-Carmen Soanea Viola
Matthias Diener Violoncello

Der finnische Komponist Kalevi Aho, geboren 1949, ist ein wichtiger Repräsentant der klassischen Musikszene. Ahos Werke sind breit gefächert: zu seinen Kompositionen zählen fünf Opern, 18 Sinfonien, 40 Concertos und zahllose weitere Stücke. Bereits in den 1970er-Jahren gelang ihm der Durchbruch als anerkannter Künstler. Es ist ein schönes Zusammentreffen, dass Aho im Jahr der Aufführung seiner Hommage à Schubert bei den Schlossfestspielen seinen 75. Geburtstag gefeiert hat.

Dem breiten Volk Zugang zu den schönen Künsten zu verschaffen, war die Vision des spanischen Philosophen Pablo Minguet. Dem möchte auch das Quartett nachkommen und wählte ihn als Namenspatron aus. So sorgt es als Minguet Quartett mit seinen Konzertprogrammen für neue Hörperspektiven und Aha-Momente. In Ludwigsburg ist es nicht anders: Hier bringt es Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur mit dem  Gegenwartskomponisten Kalevi Aho zusammen. Schuberts Quintett entstand in dessen Todesjahr und ist mit seiner Länge von rund 50 Minuten und einer doppelten Cello-Besetzung bereits ein ungewöhnliches Werk. Gemeinsam mit dem grandiosen Cellisten Jens Peter Maintz widmet sich das Minguet Quartett dieser emotionalen Komposition und lässt Kalevi Ahos Streichquintett Hommage à Schubert antworten. Darin greift Aho das Schubert-Quintett motivisch auf und spiegelt es im zeitgenössischen Kontext.

Das Finnland-lnstitut unterstützt das Konzert im Rahmen seines langjährigen Engagements für die zeitgenössische Musik. lm Vorfeld des o.g. Konzerts wird am 9. Juni auch der junge finnische Dirigent der Oslo Philharmonic
Klaus Mäkelä, geboren 1996, bei den Schlossfestspielen auftreten. Außerdem wird im September in Berlin die deutsche Premiere des Stückes Hush der Komponistin Kaija Saariaho (1952–2023) gefeiert werden.

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