• Kategorien:Literatur
  • Ort:Berlin
  • Datum: 17.11.2026
  • Zeit:18.00 Uhr
  • Adresse:Finnland-Institut, Marburger Str. 3 (1. OG), 10789 Berlin
  • Verkehrsanbindung:a) Bus: M19, M29 Europa-Center [100 m] b) U-Bahn: U3 Augsburger Straße [350 m], U1, U3, U9 Kurfürstendamm [400 m]), U1, U2, U3 Wittenbergplatz [600 m] c) S-Bahn / Regionalzüge: Bahnhof Zoologischer Garten [600 m] Parkplätze in der Contipark-Tiefgarage am Los-Angeles-Platz (kostenpflichtig) [500 m]
  • Mitveranstalter:Das finnische Buch, Edition Noack & Block
  • Weitere Informationen:Tel. 030-40 363 18 90
  • E-mail:info@finstitut.de
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Nils-Aslak Valkeapää: „Sonne, mein Vater“

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BUCHPRÄSENTATION UND LITERATURGESPRÄCH.

Die Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Übersetzerin Johanna Domokos und der Schriftsteller und Übersetzer Stefan Moster tauschen sich am Beispiel von Valkeapääs Sonne, mein Vater über samische Lyrik aus. Die Übersetzung aus dem Nordsamischen des kürzlich bei Edition Noack & Block erschienenen Buches stammt von Christine Schlosser.

Das Epos Sonne, mein Vater lässt den samischen Joik-Gesang neu erblühen. Es erzählt von der Geschichte eines indigenen Volkes und webt reiche Traditionen und schamanische Rituale zu einem lebendigen Teppich aus lyrischen Bildern. Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates (1991) fängt das Werk die zarte Verbindung zwischen Mensch und Natur ein – ihre Zuneigung ebenso wie ihre vergängliche Schönheit.

Nils-Aslak Valkeapää (1943–2001) zählt zu den bedeutendsten Stimmen der Sámi. Als Poet, Künstler und Aktivist stärkte er die Kultur seines Volkes und verdichtete ihre Erfahrungen zu Kunst, die trägt und erinnert.

 

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