• Kategorien:Literatur
  • Ort:Sachsen
  • Datum: 19.03.2022
  • Zeit:12.00 Uhr
  • Adresse:UTConnewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277 Leipzig, https://utconnewitz.de/
  • Mitveranstalter:S-Fischer-Stiftung, Ministerium für Kultur und Medien der Republik Kroatien, Nationalbibliothek des Kosovo „Pjetër Bogdani“
  • Link:https://utconnewitz.de/index.php?article_id=299&clang=0&month=3
  • Weitere Informationen:am Finnland-Institut: Frau Suvi Wartiovaara, Tel. 030-40 363 18 93
  • E-mail:suvi.wartiovaara@finstitut.de
  • Eintritt:bitte erfragen
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Pajtim Statovci, Grenzgänge – Tiranan sydän

event photo
Foto: Ali Ghandtschi

AUTORENLESUNG UND -GESPRÄCH mit Pajtim Statovci und Ivana Bodrožić im Rahmen von Common Ground. Literatur aus Südosteuropa.

Moderation:
Ismar Hačam (Deutschland/Bosnien und Herzegowina)
Stefan Moster (auch Dolmetschen von Pajtim Statovci aus dem Finnischen)

 

Fluide Identitäten, nicht binäre Sexualität – was droht, zu modischen Schlagwörtern unserer Zeit zu verkommen, untersuchen der kosovarisch-finnische Autor Pajtim Statovci und die kroatische Autorin Ivana Bodrožić eindringlich, persönlich und literarisch auf höchstem Niveau in ihren vielfach preisgekrönten Romanen Grenzgänge (auf Deutsch erschienen bei Luchterhand; Übersetzung: Stefan Moster) bzw. „Söhne, Töchter“ (Originaltitel Sinovi, kćeri, Hermes, Kroatien). Der mediale Diskurs täuscht vielfach darüber hinweg, dass eine lange unterdrückte Identität nach wie vor Außenseiter produziert und Grenzen schafft: reale und imaginierte, wobei letztere oft nicht minder real sind.
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Der im Kosovo geborene und in Finnland aufgewachsene Schriftsteller Pajtim Statovci verknüpft in seinem 2021 bei Luchterhand in der Übersetzung von Stefan Moster auch auf Deutsch erschienenen Roman die Geschichte zweier albanischer Flüchtlinge mit Fragen nach Identität und Zugehörigkeit: Bujars Vater liegt im Sterben, und sein Freund Agir wird verprügelt, weil er Frauenkleider trägt. Gemeinsam verlassen die beiden jungen Männer ihre Heimat Albanien. Die Suche nach einer besseren Zukunft ist auch die Suche nach einer neuen Identität.

 

„Die brutale Schönheit von Grenzgänge beruht auf einem inneren Verständnis von Zugehörigkeit und Ausgrenzung, Liebe und Grausamkeit.“ − The Guardian
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