FILMVORFÜHRUNGEN im Rahmen des Human Rights Film Festival.
11.4., 19.30 Uhr | Kino in der KulturBrauerei/Kino 5, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin | im Anschluss Q&A mit Jenni Kivistö und Jussi Rastas
12.4., 17 Uhr | Zeiss-Großplanetarium/Kino 1, Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin | im Anschluss Q&A mit Jenni Kivistö und Jussi Rastas
15.4., 21 Uhr | ACUDkino/Kino 1, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
Sibiry, ein Choreograf aus Burkina Faso, lebt inzwischen in Finnland und befindet sich buchstäblich zwischen zwei Welten. Im Land seiner Herkunft wird er als privilegierter Europäer betrachtet, während er in Finnland noch auf der Suche nach dem Gefühl ist, dort auch hinzugehören. Jenni Kivistö und Jussi Rastas folgen ihm auf seinem Weg: Sie zeigen seine Arbeit als Tänzer, aber auch seine Bemührungen, mit den komplexen sozialen Erwartungen zurechtzukommen. Mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes und des Kinos der Beobachtung unter sucht Silent Legacy Fragen von Identität, Migration und dem Erbe aus der Kolonialzeit. Gleichzeitig reflektieren Kivistö und Rastas als europäische Filmemacher ihren eigenen Einfluss auf die Wirklichkeit, mit der Sibiry sich jeden Tag auseinandersetzen muss.