• Kategorien:Darstellende Künste
  • Ort:Helsinki
  • Datum: 21.08.2026 - 22.08.2026
  • Adresse:Nationaltheater Finnlands | Hauptbühne, Läntinen Teatterikuja 1, 00100 Helsinki
  • Verkehrsanbindung:Hauptbahnhof Helsinki
  • Mitveranstalter:Helsinki Festival in Zusammenarbeit mit der Aue-Stiftung und dem Finnland-Institut. Mit freundlicher Unterstützung von Finnlines
  • Link:https://helsinkifestival.fi/en/event/schaubuhne-berlin-the-silence-2/
  • Eintritt:verschiedene Preise zwischen 51 EUR und 73 EUR
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The Silence. Theaterstück von Falk Richter

event photo
Foto: Gianmarco Bresadola

GASTSPIEL der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, beim Helsinki Festival. In deutscher Sprache, mit Untertiteln in Finnisch und Englisch.

Aufführungen:
Fr 21.8. | 20.00 Uhr
Sa 22.8. | 15.00 Uhr. Anschließend Gespräch mit Falk Richter und Johanna Freundlich in englischer Sprache

Darsteller: Dimitrij Schaad
Autor, Regie: Falk Richter
Bühnenbild, Kostüme: Katrin Hoffmann
Musik: Daniel Freitag
Video: Lion Bischof
Dramaturgie: Nils Haarmann & Jens Hillje
Beleuchtung: Carsten Sander

Schaubühne Berlin Goes Helsinki Festival! Falk Richters autofiktionales Stück gehört zu den namhaftesten Produktionen der letzten Jahre: The Silence wurde zum Berliner Theatertreffen, einem der bedeutendsten jährlichen Ereignisse des deutschsprachigen Theaters, eingeladen, und Dimitrij Schaad wurde von der Zeitschrift Theater Heute zum Schauspieler des Jahres gekürt.

Richter, 1969 in Hamburg geboren, arbeitete viele Jahre lang als Autor und Theatermacher an der Schaubühne. Seitdem inszenierte er an zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Theatern und wurde 2018 für seine Inszenierung Am Königsweg von Theater heute zum Regisseur des Jahres gewählt.

In The Silence geht Falk Richter zurück in die eigene Familiengeschichte: Sein Vater verstarb, ohne dass eine versöhnliche Aussprache stattfinden konnte. Im Dialog mit seiner Mutter nimmt er jahrzehntelang nicht ausgesprochene Wahrheiten, verdrängte Geheimnisse und unaufgearbeitete Traumata in den Blick. Wie haben sich die Gräuel, die sein Vater als Soldat im Krieg erlebte in die Familiengeschichte und in die Ehe seiner Eltern eingeschrieben, wie das Trauma der Vertreibung und Flucht der Mutter aus Westpreußen? Was wurde in der Familie jahrelang verschwiegen? Wie wurde die schwule Identität des Autors von den Eltern bekämpft? Wie reagierten sie auf homophobe Anfeindungen, die er als Teenager in den 80ern erlebte? Die Auseinandersetzung von Mutter und Sohn, begleitet von Dokumentarfilmer Lion Bischof, wird zu einer Reise in die Abgründe der westdeutschen bürgerlichen Gesellschaft von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.

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