• Kategori:Visuelle Künste
  • Plats:Berlin
  • Datum: 19.03.2026 - 06.06.2026
  • Öppettider:Mi–So 11–18 Uhr
  • Adress:Spreepark Art Space, Eierhäuschen/Spreepark, Kiehnwerder Allee 2, 12437 Berlin
  • Transportförbindelser:Bus 265 Neue Krugallee/Dammweg (zzgl. ca. 10 Minuten Fußweg durch den Plänterwald) | Schiffsanleger "Am Eierhäuschen" | Fähre F 11 Baumschulenstraße
  • I samarbete med:Spreepark Art Space Berlin in Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen aus EUNIC Berlin – European National Institutes for Culture: Botschaft der Republik Estland, Botschaft von Irland, British Council, Finnland-Institut
  • Länk:https://www.spreepark-artspace.de/residenzen/residenzprogramme/urban-streams/
  • Mer information:am Finnland-Institut: Mirjami Schuppert, Tel. +49-176 73 50 20 63
  • E-post:mirjami.schuppert@finstitut.de
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Urban Streams: Hele Okkonen

event photo
Foto: Ida Lindgren

RESIDENZPROJEKT.

Urban Streams ist ein internationales und interdisziplinäres Residenzprojekt, das sich mit urbanen Gewässern und ihren ökologischen, sozialen und kulturellen Bedeutungen beschäftigt. Im Mittelpunkt steht die künstlerische und gestalterische Forschung zu urbanen Wassersystemen und den komplexen Herausforderungen, denen diese heute ausgesetzt sind. Neben den Auswirkungen des Klimawandels – etwa zunehmenden Trockenperioden und Starkregenereignissen – thematisiert das Projekt auch die Verdichtung von Städten, steigenden Wasserbedarf, Umweltverschmutzung sowie die begrenzte Anpassungsfähigkeit bestehender, großskaliger Wasserinfrastrukturen. In Städten wie Berlin verstärkt die zunehmende Versiegelung zusätzlich die Störung natürlicher Wasserkreisläufe.

Gleichzeitig versteht Urban Streams urbane Fließgewässer als dynamische kulturelle und soziale Räume, in denen sich das Zusammenspiel von Stadtgesellschaft, natürlichen Ökosystemen und gebauter Umwelt entfaltet. Urbane Gewässer prägen gesellschaftliche Praktiken, kulturelle Narrative und kollektive Identitäten. Ihre Pflege, Wiederherstellung und Revitalisierung leisten einen wichtigen Beitrag zur urbanen Resilienz sowie zur Lebensqualität menschlicher und nicht-menschlicher Akteur*innen.

Das dreimonatige Residenzprojekt bringt vier Kunstschaffende aus Estland, Großbritannien, Irland und Finnland, die in unterschiedlichen Disziplinen arbeiten, zusammen: Die zweimonatige Online-Phase am Anfang umfasst Austausch, gemeinsame Recherche und Inputs von Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis. Es folgt anschließend eine vierwöchige Arbeitsphase im Spreepark Art Space Berlin, u.a. zur Weiterentwicklung bestehender und neuer Arbeiten. Am 6. Juni findet zum krönenden Abschluss eine öffentliche Publikumsveranstaltung statt.

Aus Finnland nimmt Hele Okkonen teil. Okkonen entwickelt und untersucht eine kinetische, auf Bewegung beruhende künstlerische Praxis mit Wandteppichen. Dabei stehen „langsame“ Arbeitsmethoden, alternative Herangehensweisen und Multispezies-Kollaborationen. Okkonen hat an der Turku University of Applied Sciences ein Kunststudium mit dem B.A. abgeschlossen; Werke von Okkonen waren in Finnland in verschiedenen Museen und Galerien zu sehen, darunter dem Rauma Art Museum und dem Raisio Museum Harkko, und sind Teil der namhaften HUS Art Collection sowie weiterer Privatsammlungen. 

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